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Wärmepumpe: Split oder Monoblock? Der große Vergleich für Hausbesitzer

 

Die Entscheidung zwischen einer Monoblock- oder Split-Wärmepumpe ist für viele Hausbesitzer eine Herausforderung. Beide Systeme haben ihre Stärken und Schwächen – doch was ist besser: Monoblock oder Splitgerät? Während Split-Wärmepumpen mit hoher Effizienz punkten, überzeugen Monoblock-Geräte durch eine einfachere Installation. Besonders bei der beliebtesten Variante unter den Wärmepumpen stellt sich die Frage: Luft-Wasser-Wärmepumpe: Split oder Monoblock – welche Lösung ist für Ihr Zuhause optimal?

 

In diesem Vergleich erfahren Sie die wichtigsten Unterschiede, die entscheidenden Vorteile einer Monoblock-Wärmepumpe und welche Split-Wärmepumpe-Nachteile Sie kennen sollten. Ob Kosten, Effizienz oder Installationsaufwand – wir liefern Ihnen alle Fakten, damit Sie die richtige Wahl treffen.


Geräteinfos
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Wie unterscheiden sich Split- und Monoblock-Wärmepumpen grundsätzlich?

 

Ein kurzer Überblick, bevor wir in die Details einsteigen: Die Split-Wärmepumpe besteht aus einer Außen- und einer Inneneinheit, die über Kältemittelleitungen verbunden sind. Die Monoblock-Wärmepumpe hingegen vereint alle Komponenten in einem Gehäuse, das außen aufgestellt wird. Nur Wasserleitungen, die mit dem Heizungssystem verbunden sind und die Wärme folglich nach innen transportieren, führen ins Haus. Dieser fundamentale Unterschied beeinflusst alle weiteren Aspekte, die wir vergleichen werden.

 

Die Unterscheidung zwischen Monoblock und Split wird hauptsächlich bei Luft-Wasser-Wärmepumpen getroffen, da diese mit der Außenluft als Wärmequelle arbeiten und somit eine Außeneinheit benötigen. Bei den anderen Wärmepumpenarten (Luft-Luft-Wärmepumpe: meist nur Split-Bauweise, Sole-Wasser-Wärmepumpe und Wasser-Wasser-Wärmepumpe: i. d. R. Monoblock wg. Innenaufstellung) ist diese Unterscheidung weniger relevant, da sie ihre Wärmequelle (Erdreich oder Grundwasser) anders erschließen.

grafik luft wasser waermepumpe

So funktioniert eine Split-Wärmepumpe

 

Stellen Sie sich die Split-Wärmepumpe wie ein geteiltes Team vor: Die Außeneinheit sammelt die Wärme aus der Umgebungsluft, während die Inneneinheit diese Wärme an Ihr Heizsystem überträgt. Zwischen beiden Komponenten fließt ein Kältemittel, das die Wärmeenergie transportiert – ähnlich wie ein Lieferdienst, der Pakete von A nach B bringt.

 

Die Außeneinheit enthält den Verdampfer und den Kompressor. Hier wird die Umgebungswärme aufgenommen und das Kältemittel verdichtet, wodurch dessen Temperatur steigt. Über isolierte Kältemittelleitungen gelangt dieses erhitzte Kältemittel zur Inneneinheit, wo es im Kondensator seine Wärme an den Heizkreislauf Ihres Hauses abgibt.

 

Eine typische Split-Wärmepumpe erreicht Leistungszahlen (COP) von 3,5 bis 5, was bedeutet: Für jede Kilowattstunde Strom erzeugt sie 3,5 bis 5 Kilowattstunden Wärmeenergie. Besonders effizient arbeitet sie, wenn die Temperaturunterschiede zwischen Wärmequelle und Heizsystem gering sind.

grafik monoblock waermepumpe

So funktioniert eine Monoblock-Wärmepumpe

 

Die Monoblock-Wärmepumpe funktioniert nach dem gleichen Grundprinzip, hat aber alle Komponenten in einem kompakten Außengerät vereint – wie ein All-in-One-PC im Vergleich zu einem System mit separatem Monitor und Tower. Der komplette Kältemittelkreislauf mit Verdampfer, Kompressor und Kondensator befindet sich in der Außeneinheit.

 

Statt Kältemittelleitungen führen bei der Monoblock-Variante nur Wasserrohre ins Haus, die das bereits erwärmte Heizungswasser transportieren. Diese Leitungen müssen gut isoliert und mit Frostschutzmitteln versehen sein, damit sie bei Minustemperaturen nicht einfrieren.

 

Auch Monoblock-Wärmepumpen erreichen COP-Werte von 3 bis 4,5, wobei sie bei extremer Kälte oft etwas weniger effizient arbeiten als Split-Systeme. Der große Vorteil: Die Installation ist einfacher, da keine Kältemittelarbeiten notwendig sind. Dennoch muss sie von einem Fachbetrieb durchgeführt werden, insbesondere wenn wasserführende Leitungen durch Außenwände führen. Zudem sind regelmäßige Wartungen durch einen Meisterbetrieb ratsam, um die Effizienz langfristig zu erhalten.

Split-Wärmepumpe vs. Monoblock: Die wichtigsten Vor- und Nachteile

 

Ob Monoblock oder Splitgerät – beide Systeme haben ihre individuellen Stärken und Schwächen. Welche Lösung besser passt, hängt von den baulichen Gegebenheiten, dem gewünschten Installationsaufwand und den persönlichen Prioritäten ab. Wer etwa Wert auf eine hohe Effizienz legt, könnte sich für eine Split-Wärmepumpe entscheiden, während eine Monoblock-Wärmepumpe durch ihre einfache Installation punktet.

Split-Wärmepumpe vs. Monoblock: Die wichtigsten Vor- und Nachteile klimeo klimageraete erlebnis blau

Vorteile einer Split-Wärmepumpe:

 

  • Effizienz-Champion: Spitzenwerte im Bereich Energieeffizienz selbst bei niedrigen Temperaturen.
  • Geringere Geräuschentwicklung im Innenbereich, da der Kompressor außen verbaut ist.
  • Frostsicherheit, da nur Kältemittelleitungen zwischen Außen- und Inneneinheit verlaufen.
  • Flexiblere Platzierung der Außeneinheit möglich.
Split-Wärmepumpe vs. Monoblock: Die wichtigsten Vor- und Nachteile klimeo klimageraete notfall blau

Nachteile einer Split-Wärmpumpe:

 

  • Komplexere Installation, da Kältemittelleitungen von einem zertifizierten Kältetechniker verlegt werden müssen.
  • Höhere Anschaffungskosten, da zusätzlich zur Wärmepumpe auch die Montage aufwendiger ist.
  • Regelmäßige Wartung erforderlich, insbesondere Dichtheitsprüfungen des Kältemittelkreislaufs.
  • Platz für die Inneneinheit einplanen – etwa die Größe eines Kühlschranks.
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Vorteile einer Monoblock Wärmepumpe:

 

  • Einfachheits-König: Simple Installation, da kein Kälteleitungsbau nötig.
  • Geringere Installationskosten, da jeder Heizungsfachbetrieb die Montage durchführen kann
  • Weniger Wartungsaufwand, da der Kältemittelkreislauf werkseitig geschlossen ist
  • Platzsparend, da keine separate Inneneinheit benötigt wird
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Nachteile einer Monoblock Wärmepumpe:

 

  • Gefahr des Einfrierens der wasserführenden Leitungen, wenn sie nicht gut isoliert sind. Kann teure Reparaturen nach sich ziehen.
  • Etwas geringere Effizienz bei sehr niedrigen Temperaturen, da die gesamte Technik im Freien steht. Bei –15 °C kann der Unterschied in der Jahresarbeitszahl (JAZ) bis zu 0,5 Punkte betragen (ca. 10–15 % mehr Stromverbrauch im Jahresverlauf).
  • Höhere Geräuschentwicklung, da alle Komponenten in einer Einheit untergebracht sind (Schallpegel bis zu 55 dB(A) – etwa so laut wie ein normales Gespräch).

 

Installations- und Platzanforderungen beider Systeme

 

Die Entscheidung zwischen einer Split-Wärmepumpe oder Monoblock hängt oft nicht nur von der Effizienz, sondern auch von den baulichen Gegebenheiten ab. Ein genauer Blick auf die Installationsanforderungen hilft, böse Überraschungen zu vermeiden.

 

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Installation einer Split-Wärmepumpe: Das müssen Sie wissen

 

Stellen Sie sich die Installation einer Split-Wärmepumpe wie eine Operation am offenen Herzen vor: Präzise, sorgfältig und nur von geschultem Fachpersonal durchführbar.

 

  • Platz für die Außeneinheit: Die Außeneinheit benötigt eine stabile Betonfläche oder einen geeigneten Wandhalter. Ideal ist ein Standort mit mindestens einem Meter Abstand zur Hauswand und möglichst weit weg von Schlafräumen oder Nachbargrundstücken, um Lärmbelästigung zu vermeiden.
  • Inneneinheit & Technikraum: Die Inneneinheit ähnelt einem kleinen Kühlschrank und sollte in einem frostfreien Raum stehen – beispielsweise im Keller oder im Hauswirtschaftsraum.
  • Wanddurchbruch & Kältemittelleitungen: Eine Split-Wärmepumpe benötigt einen etwa 10 cm großen Wanddurchbruch, durch den die Kältemittelleitungen geführt werden. Diese Leitungen dürfen nicht zu lang sein, da sonst Effizienzverluste drohen – eine Leitungslänge von maximal 15 bis 20 Metern ist üblich.
  • Spezialisierte Fachkräfte notwendig: Die Kältemittelleitungen müssen fachgerecht vakuumiert und auf Dichtheit geprüft werden – eine Aufgabe, die nur von einem zertifizierten Kältetechniker durchgeführt werden darf.

 

Der typische Zeitaufwand für die komplette Installation liegt bei 2–3 Tagen: 1 Tag für Vorbereitung und Außeneinheit, 1 Tag für Inneneinheit und Anschlüsse, eventuell ein weiterer Tag für die Inbetriebnahme und Einregulierung.

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Installation einer Monoblock-Wärmepumpe: So geht's

 

  • Platz für das Gerät: Da alle Komponenten in einem Gehäuse sitzen, wird nur eine stabile Stellfläche im Außenbereich benötigt – idealerweise ein Betonfundament mit Kondensatabfluss, um Vereisung im Winter zu vermeiden und damit das Tauwasser abfließen kann. Im Winter können das bis zu 15 Liter am Tag sein – etwa so viel wie bei einem Wäschetrockner.
  • Wanddurchbruch für Wasserleitungen: Anders als bei der Split-Variante müssen bei der Monoblock-Wärmepumpe zwei gut isolierte Wasserleitungen (Vor- und Rücklauf) und die Elektroleitungen ins Haus geführt werden. Der Wanddurchbruch kann kleiner sein, und die Leitungen dürfen von jedem qualifizierten Heizungsbauer verlegt werden.
  • Schutz vor Frost: Um das Einfrieren der Wasserleitungen zu verhindern, sind zwei Dinge entscheidend: eine hochwertige Rohrisolierung (25–30 mm Stärke) und eine Mischung aus Wasser und Frostschutzmittel im Heizkreislauf. Das schützt die Anlage – ähnlich wie Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage eines Autos.
  • Flexiblere Installation: Da keine Kältemittelleitungen verlegt werden müssen, kann die Monoblock-Wärmepumpe von jedem Heizungsinstallateur eingebaut werden – das spart Zeit und Kosten.

 

Im Haus benötigen Sie lediglich Platz für die hydraulische Weiche oder einen Pufferspeicher sowie die Anschlussarmaturen. Die gesamte Installation ist oft in 1–2 Tagen abgeschlossen, was die Belastung für Sie als Hausbesitzer deutlich reduziert.

Kosten im Vergleich: Anschaffung, Installation und Betrieb

 

Die Wahl zwischen einem Monoblock oder Splitgerät ist nicht nur eine technische Entscheidung – sie hat auch finanzielle Auswirkungen. Doch welches System ist auf lange Sicht günstiger? Stellen Sie sich das Ganze wie den Kauf eines Autos vor: Ein Sportwagen (Split-Wärmepumpe) kann effizienter sein, kostet aber mehr in der Anschaffung und Wartung. Ein Familien-SUV (Monoblock-Wärmepumpe) ist günstiger und einfacher zu handhaben, verbraucht aber in bestimmten Situationen etwas mehr Energie.

 

Was kostet eine Split-Wärmepumpe?

 

Die Kosten einer Split-Wärmepumpe für ein durchschnittliches Einfamilienhaus (8–12 kW Heizleistung) belaufen sich zwischen 12.000 und 18.000 Euro inklusive des Materials, jedoch ohne Installation. Für die Installation kommen weitere 4.000 bis 7.000 Euro hinzu, abhängig vom Aufwand und den örtlichen Gegebenheiten.

 

Die jährlichen Wartungskosten belaufen sich auf etwa 250–400 Euro. Alle zwei Jahre ist eine Dichtigkeitsprüfung des Kältemittelkreislaufs Pflicht, was mit 150–200 Euro zu Buche schlägt.

 

Bei den Betriebskosten punktet die Split-Wärmepumpe durch ihre hohe Effizienz. Bei einer Jahresarbeitszahl von 4,5 und einem Strompreis von 30 Cent/kWh zahlen Sie für ein 150 m² großes, gut gedämmtes Haus etwa 900-1.200 Euro pro Jahr für Heizung und Warmwasser.

 

Die gute Nachricht: Aktuell fördert der Staat den Einbau einer Wärmepumpe mit bis zu 70 % der Kosten. Bei der Förderung werden Split- und Monoblock-Systeme gleichbehandelt, solange sie die geforderten Effizienzkriterien erfüllen.

 

Mit unserem klimeo-Kostencheck können Sie sich unverbindlich und einfach die Kosten für Ihre individuelle Wärmepumpenlösung berechnen lassen. Zudem können Sie mit unserem Förderrechner ganz einfach und schnell herausfinden, wie hoch Ihre individuelle Fördersumme ausfallen kann.

 

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Was kostet eine Monoblock-Wärmepumpe?

 

Monoblock-Wärmepumpen sind in der Anschaffung etwas günstiger. Für die gleiche Leistungsklasse (8–12 kW) zahlen Sie zwischen 10.000 und 15.000 Euro ohne Installation. Die Installationskosten sind mit 3.000 bis 5.000 Euro deutlich niedriger als bei Split-Systemen.

 

Die jährlichen Wartungskosten fallen mit 150–300 Euro geringer aus, da keine Dichtigkeitsprüfung des Kältemittelkreislaufs notwendig ist. Lediglich die Prüfung des Frostschutzmittels im Wasserkreislauf sollte alle zwei Jahre erfolgen.

 

Bei den Betriebskosten müssen Sie bei einer typischen Jahresarbeitszahl von 4,0 für das gleiche Referenzhaus mit etwa 1.000-1.350 Euro pro Jahr rechnen – das sind etwa 10–15 % mehr als bei einer Split-Wärmepumpe.

 

Die Förderbedingungen sind identisch, sodass auch hier bis zu 70 % der Kosten vom Staat übernommen werden können. Ein Tipp: Achten Sie auf die Effizienzklasse! Nur Wärmepumpen der Klasse A++ oder besser erhalten die volle Förderung.

 

Lassen Sie sich berechnen, wie viel Sie eine Wärmepumpe in Ihrer individuellen Situation kostet und wie hoch Ihre Fördersumme ausfallen kann. In wenigen Schritten, unverbindlich und einfach mit unserem klimeo-Kostencheck und Förderrechner.

 

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Direkter Kostenvergleich im Überblick

Anschaffungskosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus (8–12 kW):

 

  • Split-Wärmepumpe Preis: zwischen 12.000 und 18.000 Euro, exklusive Installation.
  • Monoblock-Wärmepumpe Preis: zwischen 10.000 bis 15.000 Euro, exklusive Installation.

 

Die Monoblock-Wärmepumpe hat einen Kostenvorteil bei der Anschaffung – aber ist sie auf lange Sicht auch günstiger?

  • Split-Wärmepumpe: zwischen 4.000 bis 7.000 Euro, da Installation aufwendiger ist und von einem zertifizierten Meisterbetrieb durchgeführt werden muss.
  • Monoblock-Wärmepumpe: zwischen 3.000 bis 5.000 Euro, da nur wasserführende Leitungen benötigt werden und diese von jedem Heizungsfachbetrieb installiert werden können.

 

Fazit: Wer auf die günstigere Installation setzt, ist mit einer Monoblock-Wärmepumpe im Vorteil.

Hier kommt der entscheidende Faktor: die Jahresarbeitszahl (JAZ) – also das Verhältnis zwischen eingesetztem Strom und erzeugter Heizenergie.

 

  • Split-Wärmepumpe: Dank besserer Effizienzwerte erreichen sie JAZ-Werte zwischen 4,0 und 5,0. Das bedeutet: Für 1 kWh Strom erhält man 4 bis 5 kWh Heizenergie.
  • Monoblock-Wärmepumpe: Liegt meist etwas darunter, mit JAZ-Werten zwischen 3,5 und 4,5. Besonders bei extremer Kälte kann der Unterschied bis zu 10–15 % mehr Stromverbrauch pro Jahr ausmachen.

 

Kostenvergleich für ein 150 m² Haus (Strompreis: 30 Cent/kWh):

 

  • Split-Wärmepumpe: ca. 900–1.200 Euro Heizkosten pro Jahr
  • Monoblock-Wärmepumpe: ca. 1.000–1.350 Euro Heizkosten pro Jahr

 

Langfristiger Unterschied: Eine Split-Wärmepumpe kann über 15 Jahre hinweg bis zu 2.500–4.000 Euro Stromkosten einsparen – das gleicht den höheren Anschaffungspreis auf lange Sicht aus – vor allem, wenn Sie staatliche Zuschüsse von bis zu 70 % beziehen können.

  • Split-Wärmepumpe: Benötigt alle zwei Jahre eine Dichtigkeitsprüfung für das Kältemittel (ca. 150–200 Euro). Dazu kommen Wartungskosten von 250 bis 400 Euro jährlich.
  • Monoblock-Wärmepumpe: Benötigt keine Dichtigkeitsprüfung, lediglich eine Überprüfung des Wasserkreislaufs und Frostschutzmittels (ca. 150–300 Euro jährlich).

Monoblock-Wärmepumpen:

  • günstiger in der Anschaffung
  • einfacher zu installieren
  • verursachen langfristig etwas höhere Stromkosten

 

Split-Wärmepumpen:

  • teurer bei Kauf und Installation
  • sparen durch ihre höhere Effizienz über die Jahre Geld

 

Wer also sofort sparen will, setzt auf Monoblock. Wer langfristig sparen will, sollte eine Split-Wärmepumpe in Betracht ziehen. Sie möchten schon vorher wissen, welche Kosten für eine Wärmepumpe in Ihrem Zuhause auf Sie zukommen? Lassen Sie es sich unverbindlich und in wenigen Schritten ganz einfach berechnen mit unserem klimeo-Kostencheck.

 

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Effizienz und Leistung: Welches System heizt besser?

 

Die Effizienz einer Wärmepumpe wird durch die Jahresarbeitszahl (JAZ) ausgedrückt – je höher, desto besser. Hier zeigen sich die Unterschiede zwischen Split und Monoblock besonders deutlich.

 

Split-Wärmepumpen erreichen typischerweise JAZ-Werte von 4,0 bis 5,0 in der Praxis. Besonders bei tiefen Außentemperaturen behalten sie einen Effizienzvorsprung, da sich der Verdichter in der Inneneinheit befindet und somit vor Witterungseinflüssen geschützt ist. Das sorgt für eine stabilere Arbeitsweise, besonders im Winter. Stellen Sie sich das wie einen Marathonläufer vor, der auch bei widrigen Bedingungen sein Tempo halten kann. Monoblock-Wärmepumpen liegen mit JAZ-Werten von 3,5 bis 4,5 etwas dahinter.

 

Der Unterschied mag klein erscheinen, summiert sich aber über die Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren erheblich. Die Monoblock Wärmepumpe verbraucht ca. 10–15 % mehr Strom im Jahresverlauf. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus spart eine Split-Wärmepumpe gegenüber einer Monoblock-Variante etwa 150–300 Euro Stromkosten pro Jahr. Das gleicht die höheren Anschaffungskosten nach etwa 5–7 Jahren aus.

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Lautstärke und Geräuschentwicklung: Wer ist leiser?

 

Eine Wärmepumpe läuft nicht geräuschlos – und wer sich für die falsche Variante entscheidet, könnte sich später über störende Geräusche ärgern. Besonders in dicht bebauten Wohngebieten oder wenn die Wärmepumpe nahe am Schlafzimmerfenster steht, kann die Lautstärke ein entscheidender Faktor sein. Doch welches System ist leiser: Split-Wärmepumpe oder Monoblock?

 

Split-Wärmepumpen haben einen klaren Vorteil: Die lautesten Komponenten (Kompressor und Ventilator) befinden sich in der Außeneinheit, während die Inneneinheit mit typischerweise 35–42 dB(A) kaum lauter ist als ein leises Kühlschrankbrummen. Die Außeneinheit erreicht 50–55 dB(A) – etwa so laut wie eine ruhige Unterhaltung.

 

Monoblock-Wärmepumpen können mit 50–60 dB(A) etwas lauter sein, da alle Komponenten in einem Gehäuse arbeiten. Das entspricht der Lautstärke einer normalen Unterhaltung bis hin zu einem laufenden Geschirrspüler.

 

Die gesetzlichen Grenzwerte sind streng: In reinen Wohngebieten dürfen nachts nur 35 dB(A) am Nachbargrundstück ankommen. Das erreichen beide Systeme nur mit guter Planung. Was also machen?

 

Standort und Schallschutz: So wird die Wärmepumpe leiser

Optimale Platzierung der Außeneinheit:

  • Mindestens 3 Meter Abstand zum nächsten Fenster oder zum Nachbargrundstück
  • Schallabsorbierende Unterlage (z. B. Gummimatten oder spezielle Dämmsockel) zur Reduzierung von Vibrationen
  • Keine schallreflektierenden Wände direkt dahinter, da sie den Schall verstärken können

 

Nachtabsenkung für geräuschempfindliche Standorte:

Viele moderne Wärmepumpen verfügen über eine Nachtabsenkung, die die Drehzahl des Ventilators und des Verdichters reduziert. Das senkt die Lautstärke in den Abend- und Nachtstunden oft um 5 bis 10 dB(A).

Für welche Häuser eignet sich welches System besser?

 

Ob Monoblock oder Splitgerät – die richtige Wahl hängt stark von den baulichen Gegebenheiten Ihres Hauses ab. Nicht jede Wärmepumpe passt zu jedem Gebäude. Nun fragen sich viele: Was ist besser: Monoblock oder Split-Wärmepumpe? Die Frage sollte aber viel mehr lauten: Welches System funktioniert am besten in Ihrem Zuhause?

Für welche Häuser eignet sich welches System besser? klimeo baujahr 1995

Altbau & Bestandsgebäude (Baujahr vor 1995)

 

  • Empfehlung: Split-Wärmepumpe, da sie auch bei höheren Vorlauftemperaturen effizient arbeitet
  • Warum? Ältere Gebäude haben oft Heizkörper statt Fußbodenheizung. Eine Split-Wärmepumpe kann Vor- und Rücklauftemperaturen bis zu 65 °C liefern, während Monoblock-Systeme in der Regel effizienter bei niedrigeren Temperaturen arbeiten.
  • Ausnahme: Wenn der Altbau bereits energetisch saniert ist (z. B. Fassadendämmung, dreifach verglaste Fenster), kann eine Monoblock-Wärmepumpe ebenfalls eine gute Wahl sein.
Für welche Häuser eignet sich welches System besser? klimeo baujahr 2000

Neubau (ab 2000) oder Niedrigenergiehaus

 

  • Empfehlung: Monoblock-Wärmepumpe, da moderne Häuser mit Fußbodenheizung geringe Vorlauftemperaturen benötigen
  • Warum? Dank guter Dämmung und Flächenheizungen reicht eine Vorlauftemperatur von 35–45°C, die eine Monoblock-Wärmepumpe problemlos erreicht.
Für welche Häuser eignet sich welches System besser? klimeo reihenhaeuser

Reihenhäuser oder kleine Grundstücke

 

  • Empfehlung: Monoblock-Wärmepumpe, da keine zusätzliche Inneneinheit benötigt wird
  • Warum? In platzkritischen Umgebungen kann es schwer sein, eine Inneneinheit unterzubringen. Monoblock-Systeme sind kompakter und benötigen nur einen kleinen Technikraum für die Wasseranschlüsse.
Für welche Häuser eignet sich welches System besser? klimeo winter

Regionen mit sehr kalten Wintern

 

  • Empfehlung: Split-Wärmepumpe, da sie bei niedrigen Temperaturen effizienter arbeitet
  • Warum? Der Kompressor sitzt im geschützten Innenbereich, wodurch die Wärmepumpe weniger Energie für den Betrieb bei -10 bis -20 °C benötigt.
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Entscheidungshilfe: Monoblock oder Splitgerät – was passt zu Ihnen?

 

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, bietet diese Checkliste die wichtigsten Kriterien, die Sie bei der Wahl zwischen einer Split- oder Monoblock-Wärmepumpe berücksichtigen sollten:

 

Entscheiden Sie sich für eine Split-Wärmepumpe, wenn...

  • Ihr Haus einen hohen Heizwärmebedarf hat (unsanierter Altbau)
  • Sie mit Heizkörpern und höheren Vorlauftemperaturen heizen
  • Sie in einer Region mit sehr kalten Wintern leben
  • Geräuschentwicklung im Außenbereich ein kritisches Thema ist
  • Sie maximale Effizienz anstreben und bereit sind, dafür mehr zu investieren
  • Sie ausreichend Platz für eine Inneneinheit haben

 

Entscheiden Sie sich für eine Monoblock-Wärmepumpe, wenn ...

  • Ihr Haus gut gedämmt ist und eine Fußbodenheizung hat
  • Sie möglichst geringe Installationskosten wünschen
  • Einfache Installation und Wartung für Sie wichtig sind
  • Platzmangel im Innenbereich besteht
  • Sie in einer Region mit milderen Wintern leben
  • Sie eine schnelle Installation mit weniger Aufwand bevorzugen

 

In rund sechs von zehn Fällen empfehlen Meisterbetriebe eine Split-Wärmepumpe, insbesondere wenn es sich um Bestandsgebäude handelt. In energetisch optimierten Neubauten oder sanierten Häusern mit Fußbodenheizung ist in etwa sieben von zehn Fällen die Monoblock-Variante hingegen eine gute Lösung.

 

Beide Systeme bieten Zukunftssicherheit. Split-Wärmepumpen sind in der Regel flexibler erweiterbar, beispielsweise um eine aktive Kühlfunktion, was sie für individuelle Anpassungen besonders attraktiv macht. Monoblock-Wärmepumpen überzeugen hingegen durch ihre platzsparende Bauweise und lassen sich bei Bedarf oft einfacher austauschen.

 
Fazit: Ihr individuelles Anforderungsprofil entscheidet

 

Letztlich gibt es keine pauschale Antwort auf die Frage „Was ist besser: Monoblock oder Splitgerät?“. Die optimale Lösung hängt immer von den baulichen Gegebenheiten und den persönlichen Prioritäten hinsichtlich der Faktoren Effizienz, Installationsaufwand, Wartung, Platzbedarf ab.

 

Auf einen Blick zusammengefasst:

  • Split-Wärmepumpen sind besonders effizient bei niedrigen Temperaturen, bieten eine höhere Leistungsfähigkeit und sind in der Regel flexibler erweiterbar. Allerdings sind sie in der Installation aufwendiger und erfordern regelmäßige Wartung.
  • Monoblock-Wärmepumpen sind einfacher zu installieren, kommen ohne Kältemittelleitungen aus und haben einen geringeren Wartungsaufwand. Sie eignen sich besonders gut für gut gedämmte Neubauten oder sanierte Bestandsgebäude mit Fußbodenheizung.

 

Unser Tipp: Lassen Sie sich von einem Meisterbetrieb in Ihrer Nähe beraten, um herauszufinden, welche Wärmepumpe am besten zu Ihrem Haus und Ihrer Heizsituation passt. Eine detaillierte Analyse Ihrer Anforderungen und die Besichtigung Ihrer Gegebenheiten bei einer Vor-Ort-Besichtigung sparen langfristig nicht nur Energiekosten, sondern sorgen auch für eine zukunftssichere und effiziente Heizlösung. Die höheren Investitionskosten für ein optimal passendes System amortisieren sich durch niedrigere Betriebskosten und höheren Komfort über die Lebensdauer.

 

Häufige Fragen zu Split- und Monoblock-Wärmepumpen

Im Durchschnitt erreichen Split-Wärmepumpen etwas höhere Effizienzwerte, besonders bei sehr niedrigen Außentemperaturen. Der Unterschied liegt typischerweise bei 5-10 % zugunsten der Split-Variante. Bei milden Temperaturen gleichen sich die Werte jedoch an.

Bei vergleichbarer Leistung zahlen Sie für eine Split-Wärmepumpe inklusive Installation etwa 1.000–3.000 Euro mehr als für ein Monoblock-System. Diese Mehrkosten können sich durch die höhere Effizienz über die Lebensdauer amortisieren.

Nein, auch eine Monoblock-Wärmepumpe sollte von einem Meisterbetrieb installiert werden. Zwar entfallen die Kältemittelarbeiten, aber Hydraulik, Elektrik und korrekte Inbetriebnahme erfordern Fachwissen. Zudem ist die fachgerechte Installation Voraussetzung für Garantie und Fördergelder.

Für ein unsaniertes Haus mit höherem Wärmebedarf eignet sich eine Split-Wärmepumpe besser, da sie bei niedrigen Temperaturen effizienter arbeitet und höhere Vorlauftemperaturen erzeugen kann. Dies ist besonders wichtig, wenn keine Fußbodenheizung vorhanden ist.

Ja, für die Inneneinheit einer Split-Wärmepumpe benötigen Sie zusätzlichen Platz im Haus (ca. 0,5-1 m²), während bei einer Monoblock-Wärmepumpe im Haus nur die Anschlüsse für die Hydraulik untergebracht werden müssen. Dies kann ein entscheidender Faktor bei begrenztem Platzangebot sein.

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Split oder Monoblock – wir helfen weiter.

 

Wenn Sie sich noch unsicher sind, welche Wärmepumpe besser zu Ihren Bedürfnissen passt, hilft Ihnen der Meisterbetrieb aus Ihrer Region gern ein einer persönlichen Fachberatung weiter. Mit unserem unverbindlichen Kostencheck können Sie sich vorab eine transparente Kostenübersicht für eine auf Sie zugeschnittene Wärmepumpenlösung erstellen lassen – einfach, schnell und kostenfrei.

 

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Zuletzt geändert: 26.03.2025

Von: Klimeo Redaktion

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