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Startseite Wärmepumpe » Wissen » Montage » Kann ich eine Wärmepumpe als Heizunterstützung nachrüsten lassen? Kann ich eine Wärmepumpe als Heizunterstützung nachrüsten lassen?

Kann ich eine Wärmepumpe als Heizunterstützung nachrüsten lassen?

Steigende Energiepreise und der Wunsch nach nachhaltigem Heizen bringen viele Eigenheimbesitzer dazu, sich über Alternativen zu ihrer bestehenden Heizungsanlage Gedanken zu machen. Doch was tun, wenn man bereits eine funktionierende Heizung hat? Die gute Nachricht: Eine Wärmepumpe lässt sich oft als Heizunterstützung nachrüsten. Dadurch können Sie Heizkosten senken, die Umwelt schonen und gleichzeitig Ihre bestehende Heizungsanlage entlasten. Doch welche Wärmepumpe eignet sich für eine Nachrüstung? Welche Voraussetzungen muss Ihr Haus erfüllen? Und lohnt sich die Investition überhaupt? In diesem Beitrag erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen – praxisnah und auf den Punkt gebracht.


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Warum eine Wärmepumpe nachrüsten?

 

Sie möchten Ihre Heizkosten senken, umweltfreundlicher heizen und gleichzeitig Ihre bestehende Heizungsanlage weiterhin nutzen? Dann kann die Nachrüstung einer Wärmepumpe, die im Tandem mit Ihrer bestehenden Heizung arbeitet, genau der richtige Schritt sein.

 

Diese sogenannte hybride Heizlösung vereint das Beste aus zwei Welten: Während die Wärmepumpe effizient die Grundlast abdeckt, springt die vorhandene Heizungsanlage nur dann ein, wenn besonders viel Heizleistung benötigt wird – etwa an sehr kalten Wintertagen. So müssen Sie Ihre funktionierende Heiztechnik nicht vorschnell austauschen, sondern können den Umstieg auf eine klimafreundliche Technologie schrittweise und wirtschaftlich sinnvoll gestalten. Dies erhöht die Versorgungssicherheit und schafft Planungsspielraum für die Zukunft. Gerade für Bestandsgebäude mit moderater Dämmung und intakter Heizung ist die Nachrüstung eine clevere Lösung, um bereits heute Energiekosten zu senken und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion zu leisten – ohne auf Komfort zu verzichten.

 

Hybrid-Wärmepumpe: Die Übergangslösung für Bestandsgebäude

 

Eine Hybridlösung kombiniert Wärmepumpe und fossile Heizungsanlage. Je nach Außentemperatur und Wärmebedarf entscheidet das System, welche Energiequelle genutzt wird. Die Wärmepumpe wird primär genutzt, während die fossile Heizung nur bei sehr niedrigen Temperaturen einspringt. Dies sorgt für eine optimale Effizienz und reduziert den Verbrauch fossiler Brennstoffe. Die hydraulische Einbindung der Wärmepumpe in das bestehende Heizungssystem erfolgt typischerweise über einen Pufferspeicher, der als zentraler Wärmespeicher dient. Die Wärmepumpe heizt diesen Speicher auf, aus dem dann die Wärme für Heizung und Warmwasser entnommen wird. Bei hohem Wärmebedarf oder niedrigen Temperaturen schaltet sich die fossile Heizungsanlage zu und unterstützt die Wärmepumpe oder übernimmt vollständig.

 

Funktionsweise einer Hybridheizung

Eine Hybridheizung, die eine Wärmepumpe mit einer klassischen fossilen Heizungsanlage kombiniert, basiert auf einem einfachen, aber wirkungsvollen Prinzip: Sie passt ihren Betrieb flexibel an die aktuellen Witterungsbedingungen und den jeweiligen Wärmebedarf an. Diese sogenannte bivalente Betriebsweise nutzt die Vorteile beider Systeme optimal aus. Grundsätzlich gibt es zwei Varianten des bivalenten Betriebs:


Bei der bivalent-alternativen Betriebsweise übernimmt zunächst die Wärmepumpe die Wärmeerzeugung. Sinkt die Außentemperatur jedoch unter einen bestimmten Schwellenwert – in der Regel zwischen –5 °C und 0 °C – wird die Wärmepumpe abgeschaltet, und die klassische Heizung springt vollständig ein. Die bivalent-parallele Betriebsweise hingegen erlaubt den gleichzeitigen Einsatz beider Systeme: Die Wärmepumpe deckt die Grundlast, während die klassische Heizungsanlage bei besonders niedrigen Temperaturen unterstützend zugeschaltet wird. Auf diese Weise kann die Hybridheizung effizient und zuverlässig für wohlige Wärme sorgen – auch bei winterlichen Minusgraden.

 

Ein weiterer Vorteil moderner Hybridheizungen ist die intelligente Steuerung. Dank fortschrittlicher Regelungstechnik erkennt das System automatisch, welches der beiden Heizsysteme aktuell am wirtschaftlichsten arbeitet. Dabei fließen verschiedene Faktoren in die Entscheidung mit ein – unter anderem die aktuelle Außentemperatur, die Energiepreise, der Wärmebedarf des Gebäudes sowie die gewünschte Raumtemperatur. So wird nicht nur eine optimale Energieeffizienz erzielt, sondern auch der Komfort im Zuhause gesteigert. Sie als Nutzer müssen sich um nichts kümmern – das System wählt stets den optimalen Betriebsmodus.

 

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Deutliche Senkung der Heizkosten

Die Wärmepumpe übernimmt den Großteil der Heizleistung – insbesondere in der Übergangszeit. Das reduziert den Verbrauch von fossilen Energieträgern, wie teurem Gas oder Öl, deutlich.

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Klimafreundlicher Heizbetrieb

Durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energiequellen wird der CO2-Ausstoß erheblich verringert. Gleichzeitig bleibt die Versorgungssicherheit durch das vorhandene Heizsystem erhalten.

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Keine Komplettsanierung notwendig

Die bestehende Heizungsanlage kann weiter genutzt werden. Das spart Kosten, verringert den Installationsaufwand und ermöglicht eine schrittweise Umstellung auf erneuerbare Wärme.

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Förderfähig und zukunftssicher

Die Nachrüstung einer Wärmepumpe wird staatlich gefördert – mit bis zu 70 % Zuschuss. Gleichzeitig schaffen Sie die Grundlage für eine vollständige Umstellung auf regenerative Energie in der Zukunft.

Vorteile der Kombination von Wärmepumpe und bestehender Heizung

Indem eine Wärmepumpe einen Teil der Heizleistung übernimmt, wird die Hauptheizung entlastet. Dies kann insbesondere bei Gas- oder Ölheizungen den Brennstoffverbrauch und damit die Heizkosten reduzieren. Ein weiterer Vorteil: Durch die geringere Belastung der Hauptheizung steigt deren Lebensdauer. Gleichzeitig sorgt eine Wärmepumpe für eine umweltfreundlichere Beheizung, da sie mit erneuerbarer Energie arbeitet und CO2-Emissionen senkt.

 

Wann ergibt eine Nachrüstung Sinn?

 
Eine Nachrüstung lohnt sich vor allem dann, wenn Ihre aktuelle Heizung noch funktioniert, aber langfristig eine effizientere Lösung angestrebt wird. Besonders in gut gedämmten Häusern kann eine Wärmepumpe effizient arbeiten. Aber auch ältere Gebäude können von einer Hybridlösung profitieren – vorausgesetzt, die Heizkörper oder die Fußbodenheizung sind für niedrige Vorlauftemperaturen geeignet. Die Wärmepumpe kann also entweder direkt mit der bestehenden Heizungsanlage kombiniert oder als eigenständige Heizquelle betrieben werden.

 

 

Wärmepumpe nachrüsten: Welche Arten eignen sich?

 

Nicht jede Wärmepumpe ist gleichermaßen für die Nachrüstung geeignet. Wenn Sie eine Wärmepumpe nachträglich einbauen möchten, hängt die passende Lösung stark von Ihren baulichen Gegebenheiten und individuellen Heizanforderungen ab. Luftwärmepumpe ist ein Oberbegriff und umfasst alle Wärmepumpen, die Umgebungs- bzw. Außenluft als Wärmequelle nutzen. Wenn von „Luftwärmepumpe nachrüsten als Heizungsunterstützung“ die Rede ist, wird in der Regel von einer Luft-Wasser-Wärmepumpe gesprochen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Wärmepumpe effizient in die bestehende Heizungsanlage zu integrieren. Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem Zuhause? Finden Sie es heraus!

 

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Wärmepumpe nachrüsten: Welche Arten eignen sich? klimeo klimageraete waermepumpe luft wasser

Luft-Wasser-Wärmepumpe nachrüsten

 

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist die am häufigsten nachgerüstete Wärmepumpenart in Bestandsgebäuden. Sie nutzt die Außenluft als Wärmequelle und gibt die gewonnene Energie über einen Wärmetauscher an das bestehende Heizsystem – z. B. Heizkörper oder Fußbodenheizung – ab. Besonders vorteilhaft bei der Nachrüstung: Es sind keine Erdarbeiten nötig, und die Außeneinheit lässt sich platzsparend auf dem Grundstück oder an der Hauswand installieren. Im Innenbereich wird eine kompakte Inneneinheit montiert, die mit dem bestehenden Heizkreislauf verbunden wird. Wichtig ist, dass das Haus möglichst gut gedämmt ist und das Heizsystem mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten kann. In vielen Fällen empfiehlt sich auch die Nachrüstung von größeren oder speziell abgestimmten Heizflächen. Bei sehr niedrigen Außentemperaturen kann eine zusätzliche Heizquelle – etwa eine bestehende Gastherme – als Hybridlösung sinnvoll sein.

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Luft-Luft-Wärmepumpe nachrüsten

 

Die Luft-Luft-Wärmepumpe ist technisch gesehen eine spezielle Form der Wärmepumpe, die oft unter dem Begriff Split-Klimaanlage bekannt ist. Sie eignet sich besonders für die Nachrüstung in gut gedämmten Gebäuden oder Passivhäusern, da sie keine wassergeführten Heizkreise benötigt. Die Außenluft wird über ein Außengerät angesaugt, in einem Kältemittelkreislauf erwärmt und direkt über Inneneinheiten an die Raumluft abgegeben. Der Einbau ist mit vergleichsweise wenig Aufwand verbunden, da keine Eingriffe in das bestehende Heizungssystem nötig sind. Für jedes zu beheizende Zimmer wird eine eigene Inneneinheit installiert – das macht das System flexibel, aber auch planungsintensiv, wenn größere Flächen oder mehrere Räume effizient versorgt werden sollen.

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Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe) nachrüsten

 

Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe lässt sich grundsätzlich auch in Bestandsgebäuden nachrüsten – allerdings ist der Aufwand deutlich höher als bei Luftwärmepumpen. Diese Systeme nutzen die gleichmäßige Temperatur im Erdreich, was sie besonders effizient macht. Um die Umweltwärme zu erschließen, müssen Erdsonden senkrecht in den Boden gebohrt oder Erdkollektoren großflächig z. B. im Garten verlegt werden. Diese Arbeiten erfordern ausreichend Platz auf dem Grundstück sowie eine behördliche Genehmigung für die Bohrungen. Auch die Koordination mit dem Bohrunternehmen, statischen Gutachten und die Einbindung ins bestehende Heizsystem sollten von einem erfahrenen Meisterbetrieb durchgeführt werden. Die Nachrüstung ist technisch anspruchsvoll, lohnt sich aber durch die hohe Effizienz und den stabilen Betrieb auch an sehr kalten Tagen.

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Wasser-Wasser-Wärmepumpe nachrüsten

 

Die Nachrüstung einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe ist selten, aber unter bestimmten Bedingungen möglich – und dann extrem effizient. Diese Systeme entziehen dem Grundwasser Wärme, wofür zwei Brunnen erforderlich sind: ein Förderbrunnen und ein Schluckbrunnen. Die Installation ist mit einem hohen technischen und bürokratischen Aufwand verbunden, denn sie erfordert eine wasserrechtliche Genehmigung sowie genaue Kenntnisse der lokalen Grundwasserverhältnisse. Auch müssen die Qualität und Temperatur des Grundwassers langfristig geeignet sein. In bestehenden Gebäuden ist zusätzlich die hydraulische Einbindung in das vorhandene Heizsystem und die passende Dimensionierung entscheidend. Trotz hoher Anfangsinvestitionen profitieren Eigentümer bei geeigneten Voraussetzungen von einem sehr niedrigen Stromverbrauch und äußerst konstanten Leistungswerten.

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Wie wird eine Wärmepumpe in eine bestehende Heizung integriert?

 

Die Nachrüstung einer Wärmepumpe in ein bestehendes Heizsystem erfordert präzise Planung und fachgerechte Umsetzung.

 

  • Bestandsaufnahme: Ein qualifizierter Meisterbetrieb prüft, ob Ihr Gebäude und Ihre bestehende Heiztechnik – etwa Heizkörper oder Fußbodenheizung – für den Betrieb mit einer Wärmepumpe geeignet sind. Besonders wichtig ist dabei die Systemtemperatur: Wärmepumpen arbeiten am effizientesten mit Niedertemperatursystemen.
  • Systemwahl: Je nach Gegebenheiten empfiehlt sich meist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, da diese ohne Erdsonden oder Brunnenbohrungen auskommt. Soll die alte Heizung komplett ersetzt oder im Hybridsystem (z. B. mit Gastherme) ergänzt werden? Beides ist möglich – die Entscheidung hängt vom Sanierungsgrad, Heizbedarf und Budget ab.
  • Planung: Im nächsten Schritt wird das neue System fachgerecht geplant – inkl. Hydraulik, Platzierung der Innen- und Außeneinheit und der Einbindung ins bestehende Rohrnetz. Dabei muss auch das elektrische System angepasst werden, ggf. mit PV-Anbindung für günstigen Eigenstrom.
  • Installation: Die Installation selbst erfolgt durch den zertifizierten Meisterbetrieb in Ihrer Nähe: Die Wärmepumpe wird montiert, angeschlossen und ins bestehende Heizungssystem integriert. Dazu gehören der Umbau der Heizungssteuerung, neue Pumpen und ggf. Pufferspeicher. Alte Komponenten wie ein Gasanschluss können zurückgebaut werden.
  • Inbetriebnahme und Einweisung: Nach der Inbetriebnahme nehmen die Fachleute eine Einweisung vor und justieren das System für maximale Effizienz. Eine regelmäßige Wartung durch Profis sichert den langfristigen, störungsfreien Betrieb.
  • Fazit: Die Integration einer Wärmepumpe in ein bestehendes Heizsystem ist komplex, aber mit einem erfahrenen Meisterbetrieb gut machbar – und durch Förderprogramme wie BEG besonders attraktiv. Nutzen Sie den Förderrechner auf klimeo.de und lassen Sie sich direkt mit einem qualitätsgeprüften Betrieb aus Ihrer Region verbinden.

Wärmepumpe in bestehende Heizung einbinden: Die Kosten

Eine Wärmepumpe nachzurüsten, ist eine Investition in die Zukunft. Doch wie viel kostet Sie das Ganze und wann rechnet sich die Investition? Die Kosten für das Nachrüsten einer Wärmepumpe variieren je nach gewählter Technologie, dem Installationsaufwand und den baulichen Gegebenheiten vor Ort.

 

Damit Sie von Anfang an eine realistische Vorstellung bekommen, geben wir Ihnen hier einen transparenten Überblick. Eine individuell auf Sie zugeschnittene Kostenübersicht erhalten Sie mit unserem klimeo-Kostencheck. Dieser berechnet Ihnen in wenigen Schritten anhand Ihrer Gegebenheiten eine Kosteneinschätzung.

 

Kostencheck starten

In der Regel liegen die Anschaffungskosten für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zwischen 10.000 und 18.000 Euro. Für die Installation kommen – je nach Projektumfang – nochmals 5.000 bis 10.000 Euro hinzu. Insgesamt sollten Sie also mit einer Investition von etwa 15.000 bis 28.000 Euro rechnen – vor Berücksichtigung möglicher Förderungen.

 

Gut zu wissen: Durch staatliche Förderprogramme lassen sich die Kosten deutlich senken. In vielen Fällen ist eine Förderung von bis zu 70 % möglich. Dadurch kann sich Ihre Investition auf nur noch 4.500 bis 8.400 Euro reduzieren. Mit unserem Kostencheck können Sie in wenigen Minuten herausfinden, welche Kosten realistisch sind – mit dem Förderrechner können Sie sich zudem Ihre individuelle Fördersumme berechnen lassen.

 

Kostencheck starten Förderrechner starten

Die Luft-Luft-Wärmepumpe ist eine besonders kostengünstige Möglichkeit, einzelne Räume zu heizen und zu kühlen. Die Kosten inklusive Einbau liegen je nach Ausführung zwischen 4.500 und 14.000 Euro: Für die Beheizung eines einzelnen Raumes (Single-Split-Anlage) fallen etwa 4.500 bis 6.000 Euro an. Für mehrere Räume (Multi-Split-Anlage mit 2–5 Inneneinheiten) sollten Sie mit 8.000 bis 14.000 Euro rechnen. Die Installationskosten variieren je nach Aufwand und liegen zwischen 1.000 und 4.000 Euro. Wir beraten Sie gerne, ob eine Luft-Luft-Wärmepumpe für Ihre Wohnsituation geeignet ist – und welche Kosten im Detail auf Sie zukommen.

 

Kostencheck starten Fachberatung vereinbaren

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe gehört zu den effizientesten Wärmepumpenarten am Markt, weshalb sich laufende Heizkosten langfristig deutlich senken. Allerdings ist der Investitionsaufwand bei dieser Technologie vergleichsweise hoch: Für die Wärmepumpe selbst sollten Sie mit Kosten von etwa 18.000 bis 25.000 Euro rechnen. Hinzu kommen 8.000 bis 15.000 Euro für notwendige Bohrungen (Erdsonden) oder Erdarbeiten bei Flächenkollektoren sowie für die Installation. Insgesamt ergeben sich damit Kosten von ca. 26.000 bis 40.000 Euro – abhängig von Grundstück, Bohrtiefe und technischer Umsetzung. Diese Investition lohnt sich besonders bei energetisch sanierten Gebäuden oder im Neubau. Zudem profitieren Sie von niedrigen Betriebskosten, einer hohen Lebensdauer und minimalem Wartungsaufwand. Und: Über staatliche Förderprogramme lassen sich die Anfangskosten deutlich reduzieren.

 

Individuelle Förderung berechnen

Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe zählt zu den effizientesten Wärmepumpensystemen überhaupt. Allerdings ist die Umsetzung aufwendiger als bei anderen Systemen: Für den Betrieb werden zwei Brunnenbohrungen benötigt – ein Saug- und ein Schluckbrunnen – und es ist eine behördliche Genehmigung erforderlich. Deshalb lohnt sich diese Lösung vor allem für größere Gebäude mit hohem Wärmebedarf. Die Kosten setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen: Für die Wärmepumpe selbst liegen die Preise bei etwa 20.000 bis 30.000 Euro. Die Brunnenbohrungen und Installation kosten zusätzlich 10.000 bis 20.000 Euro – je nach Tiefe, Standort und Aufwand. Insgesamt ergibt sich damit eine Investitionssumme von ca. 30.000 bis 50.000 Euro. Diese höheren Anfangskosten machen sich jedoch durch extrem niedrige Betriebskosten und eine lange Lebensdauer der Anlage bezahlt. Auch Wasser-Wasser-Wärmepumpen sind förderfähig. Der Meisterbetrieb in Ihrer Nähe unterstützt Sie gerne bei der individuellen Förderprüfung und Planung Ihrer Anlage.

 

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Im Normalbetrieb übernimmt die Wärmepumpe die Heizleistung, während die fossile Heizung nur bei sehr niedrigen Temperaturen unterstützt. Die Kosten für eine Hybrid-Wärmepumpe liegen bei 15.000 bis 25.000 Euro, abhängig von Anlagentyp, Gebäudegröße und Installationsaufwand. Der Vorteil: Sie profitieren sofort von einer effizienteren Heizlösung – ohne Ihre alte Heizung komplett ersetzen zu müssen. Die Fachkräfte des Meisterbetriebs aus Ihrer Region prüfen gerne, ob sich eine Hybridlösung für Ihr Zuhause lohnt und welche Fördermöglichkeiten Sie nutzen können.

 

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Wärmepumpe nachrüsten: Die Fördermöglichkeiten

 

Die Nachrüstung einer Wärmepumpe ist nicht nur eine Investition in mehr Effizienz und Nachhaltigkeit – sie wird auch attraktiv vom Staat gefördert. Je nach Ausgangssituation können Sie sich bis zu 70 % der förderfähigen Kosten zurückholen. Die Förderung setzt sich zusammen aus der Kombination von Grundförderung sowie verschiedenen Boni und hilft, die hohen Anschaffungskosten einer Wärmepumpe maßgeblich zu reduzieren. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Wärmepumpe zukünftig 65 % der Heizlast trägt.

 

  • 30 % Grundförderung erhalten alle, die ein altes Heizungssystem gegen eine neue Wärmepumpe austauschen.
  • 30 % Einkommensbonus ist für Eigentümer reserviert, die ihre Immobilie selbst bewohnen und deren zu versteuerndes Haushaltseinkommen unter 40.000 Euro im Jahr liegt.
  • 20 % Geschwindigkeitsbonus für alle, die sich bis zum 31.12.2028 für eine regenerative Heiztechnologie entscheiden (z. B. Wärmepumpe). Dieser Bonus soll den schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien fördern – denn ab 2029 sinkt der Fördersatz alle zwei Jahre um 3 %.
  • 5 % Innovationsbonus gibt es für Wärmepumpen, die besonders umweltfreundlich arbeiten – beispielsweise Erd- und Grundwasserwärmepumpen oder Systeme, die natürliche Kältemittel verwenden.

 

Die Förderung wird über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) abgewickelt und ist Teil der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Wichtig: Die Antragstellung muss vor dem Start der Maßnahme erfolgen. Wir unterstützen Sie gerne dabei, den maximal möglichen Förderbetrag für Ihr Projekt zu sichern. Nutzen Sie einfach unseren Förderrechner, um innerhalb weniger Minuten eine erste Einschätzung Ihrer möglichen Fördersumme zu erhalten – kostenlos und unverbindlich.

 

Individuelle Förderung berechnen

Fazit: Wärmepumpe nachträglich einbauen – für wen lohnt sich das?

 

Die Nachrüstung einer Wärmepumpe ist für viele Eigenheimbesitzer eine zukunftsweisende Entscheidung. Sie leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, senkt den Gasverbrauch und macht das eigene Zuhause unabhängiger von fossilen Energieträgern. Mit der richtigen Planung und professionellen Umsetzung wird die Wärmepumpe zur effizienten Ergänzung des bestehenden Heizsystems – oder langfristig sogar zur alleinigen Lösung. Der zertifizierte Meisterbetrieb in Ihrer Nähe begleitet Sie durch den gesamten Prozess – von der detaillierten Planung bis zur finalen Inbetriebnahme.

 

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FAQ

Ja, auch bei begrenztem Platz gibt es Lösungen. Moderne Luftwärmepumpen werden immer kompakter. Für die Außeneinheit benötigen Sie eine Fläche von etwa 1-2 m², die Inneneinheit kann meist platzsparend an der Wand montiert werden. Bei sehr beengten Verhältnissen gibt es auch Split-Lösungen mit kleinen Komponenten. Der zertifizierte Meisterbetrieb in Ihrer Nähe findet die beste und platzsparende Lösung für Ihr Zuhause.

Wärmepumpenheizung nachrüsten: Kosten, die bei der Installation in ein bestehendes Heizsystem entstehen, variieren je nach Typ und Aufwand. Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inklusive Installation und hydraulischer Einbindung müssen Sie beispielsweise mit etwa 15.000 bis 28.000 Euro rechnen. Eine Erdwärmepumpe kostet inklusive der Erschließung der Wärmequelle etwa 26.000-40.000 Euro. Nach Abzug der Förderung (30-70 % je nach Situation) reduzieren sich die Kosten jedoch maßgeblich. Nutzen Sie unseren Förderrechner, um Ihre individuelle Förderung zu berechnen.

 

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Ja, es gibt attraktive Fördermöglichkeiten. Die Grundförderung beträgt 30 % der förderfähigen Kosten. Zusätzlich können Sie einen Geschwindigkeitsbonus von 20 % erhalten, wenn Sie bis Ende 2028 auf eine regenerative Heiztechnologie umrüsten. Ein Innovationsbonus von 5 % wird für besonders umweltfreundliche Wärmepumpen, beispielsweise mit natürlichen Kältemitteln gewährt. Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen unter 40.000 € können zudem einen Einkommensbonus von 30 % erhalten. In der Summe ist eine Förderung von bis zu 70 % möglich. Wichtig: Der Antrag muss VOR Beginn der Maßnahme gestellt werden und die Wärmepumpe muss 65 % der Heizlast tragen.

Die Nachrüstung einer Wärmepumpe erfordert zwingend einen qualifizierten Meisterbetrieb. Die korrekte Dimensionierung, hydraulische Einbindung und elektrische Installation sind komplex und sicherheitsrelevant. Zudem ist eine fachgerechte Installation Voraussetzung für die Gewährleistung und den Erhalt von Fördergeldern. Als Eigenleistung können Sie allenfalls vorbereitende Arbeiten wie das Schaffen von Fundamenten oder Durchbrüchen übernehmen – aber immer in Absprache mit Ihrem Meisterbetrieb.

Ja, das nachträgliche Einbauen einer Erdwärmepumpe ist deutlich aufwändiger als die Installation einer Luftwärmepumpe. Für die Erschließung der Erdwärme sind entweder tiefe Bohrungen (Erdsonden) oder flächige Erdkollektoren nötig, die erhebliche Erdarbeiten erfordern. Diese Arbeiten benötigen Genehmigungen der Wasserbehörden und können mehrere Tage dauern. Zudem müssen ausreichend Flächen auf dem Grundstück verfügbar sein. Der höhere Aufwand wird jedoch durch bessere Effizienzwerte und eine längere Lebensdauer belohnt.

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Der Meisterbetrieb in Ihrer Nähe berät Sie gerne zu Ihrer individuellen Lösung. Um vorab einen Eindruck zu bekommen, welche Kosten auf Sie zukommen, können Sie sich mit unserem klimeo-Kostencheck unverbindlich eine auf Ihre Situation zugeschnittene Situation erstellen lassen.

 

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Zuletzt geändert: 28.03.2025

Von: Klimeo Redaktion

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