Wie wird eine Wärmepumpe in eine bestehende Heizung integriert?
Die Nachrüstung einer Wärmepumpe in ein bestehendes Heizsystem erfordert präzise Planung und fachgerechte Umsetzung.
- Bestandsaufnahme: Ein qualifizierter Meisterbetrieb prüft, ob Ihr Gebäude und Ihre bestehende Heiztechnik – etwa Heizkörper oder Fußbodenheizung – für den Betrieb mit einer Wärmepumpe geeignet sind. Besonders wichtig ist dabei die Systemtemperatur: Wärmepumpen arbeiten am effizientesten mit Niedertemperatursystemen.
- Systemwahl: Je nach Gegebenheiten empfiehlt sich meist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, da diese ohne Erdsonden oder Brunnenbohrungen auskommt. Soll die alte Heizung komplett ersetzt oder im Hybridsystem (z. B. mit Gastherme) ergänzt werden? Beides ist möglich – die Entscheidung hängt vom Sanierungsgrad, Heizbedarf und Budget ab.
- Planung: Im nächsten Schritt wird das neue System fachgerecht geplant – inkl. Hydraulik, Platzierung der Innen- und Außeneinheit und der Einbindung ins bestehende Rohrnetz. Dabei muss auch das elektrische System angepasst werden, ggf. mit PV-Anbindung für günstigen Eigenstrom.
- Installation: Die Installation selbst erfolgt durch den zertifizierten Meisterbetrieb in Ihrer Nähe: Die Wärmepumpe wird montiert, angeschlossen und ins bestehende Heizungssystem integriert. Dazu gehören der Umbau der Heizungssteuerung, neue Pumpen und ggf. Pufferspeicher. Alte Komponenten wie ein Gasanschluss können zurückgebaut werden.
- Inbetriebnahme und Einweisung: Nach der Inbetriebnahme nehmen die Fachleute eine Einweisung vor und justieren das System für maximale Effizienz. Eine regelmäßige Wartung durch Profis sichert den langfristigen, störungsfreien Betrieb.
- Fazit: Die Integration einer Wärmepumpe in ein bestehendes Heizsystem ist komplex, aber mit einem erfahrenen Meisterbetrieb gut machbar – und durch Förderprogramme wie BEG besonders attraktiv. Nutzen Sie den Förderrechner auf klimeo.de und lassen Sie sich direkt mit einem qualitätsgeprüften Betrieb aus Ihrer Region verbinden.